Foto des Monats: Mai 2016 – „The Observer“

The Observer

The Observer (zum Vergrößern anklicken)

Um es gleich mal vorweg zunehmen, es handelt sich bei dem Bild um keine Montage und ich setzte noch eins drauf, es ist ein Handy Foto!

Entstanden ist das Bild als wir Anfang Mai mal wieder in Wetzlar waren um uns die aktuelle Fotoausstellung „Faces & Places“ von Till Brönner anzusehen. Ich hatte zwar meine DSLR dabei und hatte draußen mich mal wieder mit dem Thema Langzeitbelichtungen beschäftigt hatte aber auch mein neuen LG G5 Handy dabei und wollte mich mit der Kamera beschäftigen um Möglichkeiten und Grenzen auszuloten. Da die eingebaute Kamera auch RAW kann wolle ich natürlich wissen ob das bei einem Handy überhaupt Sinn macht oder nur Schmuck am Nachthemd ist. Als mein Sohn dann vor der weißen Wand auf dem weißen Boden Stand hatte ich die Idee zu diesem Bild und dachte mir mal sehen was da rauszuholen ist. Eins bis zwei Anweisungen wie er stehen solle und das Bild war gemacht.

Zu Hause dann ran an das Werk, wenn das Bild schon mit dem Handy entstanden ist warum dann nicht auch mal versuchen es mit dem Handy zu bearbeiten. Schon bereits beim Entwickeln der RAW Datei merkte ich dass da einiges geht. Ich habe dann lediglich die den Kontrast noch ein wenig angehoben, die Zeichnungen in der Kleidung meines Sohnes rausgeholt und die störenden Servicedeckel im Boden, wohl für Steckdosen oder so, rausretuschiert.

Ich bin Handy Fotos gegenüber ja sehr skeptisch aber wenn ich die Qualität mit meiner ersten Digicam (1MP von HP), deren Sensor bestimmt auch nicht viel größer war, sind die heutigen Handy Kameras durchaus brauchbar. Klar aufgrund der winzigen Sensoren sind Grenzen gesetzt was die Arbeit mit der Tiefenscharfe betrift aber wenn man die Grenzen kennt und achtet steckt da doch inzwischen einiges an Potential.

Über Fragen, Anregungen und Kommentare würde ich mich sehr freuen.

Siehe auch: Foto des Monats

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2 Kommentare zu “Foto des Monats: Mai 2016 – „The Observer“

  1. Sehr interessant. Ich sehe Handyfotos auch eher skeptisch, aber die Technik ist schon sehr gut. Ich bekomme nächste Woche ein Samsung S7 und bin da auch mal auf die Möglichkeiten gespannt. RAW kann es nämlich auch und die Qualität der Samsung Fotos soll ja gut sein.
    Bisher hat mich die Kamera an meinen Handys nie groß interessiert, aber für den Fall der Fälle ist eine brauchbare Alternative nicht verkehrt.

    • oteske sagt:

      Ich denke da wirst Du mit dem S7 ganz zu Frieden sein. Ich hatte zuvor das Samsung Note 3 und war mit den Bildern, unter der Beachtung das es eben „nur“ ein Handy ist, ganz zufrieden. In machen Fällen fotografiere ich eigentlich nur noch mit dem Handy, Schnappschüsse im Urlaub, in Museen usw. Im Grunde verwende ich die DSLR nur dann wenn ich ihre Möglichkeiten, Optik, Sensor, Zubehör usw., benötige.

      Aber so richtiges Fotografieren ist es halt für mich nur mit einer richtigen Kamera wo ich auch Herr der Dinge bin und nicht so eine blöde Automatik beschließt wo ich den Fokus haben will oder. oder oder.

      Gruß
      Oli

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